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Wenn es um Leistung geht, liegt die Bell 430 unübertroffen an der Spitze ihrer Kategorie, und sie wird gern als das Flaggschiff in der zivilen Palette von Bell Helicopter bezeichnet Gegenüber der Bell 230 ist sie mit einem 4-Blatt Kopf ausgestattet, mit einer um 0,45 m längeren Kabine und mit neuem Cockpitdesign. Der Antrieb besteht aus zwei Allison 250-C40 Turbinen mit 808 WPS. Der Erstflug der Bell 430 fand am 25. Oktober 1994 statt, fünf Jahre nach Beginn der Entwicklung der Bell 230. Bessere Wendigkeit war angestrebt, ein niedrigeres Vibrationsniveau und höherer Komfort für bis zu acht Passagiere. Die schallgedämmte Kabine, durch eine Sichtscheibe vom Cockpit getrennt, bietet Sonnenschutz auf Knopfdruck, Musikübertragung per Infrarot, gedämpfte Beleuchtung und eine Telefonanlage. Wegen ihrer Leistung ist die Bell 430 prädestiniert für eine vielseitige Verwendung bei anspruchsvollen Offshore-Einsätzen, insbesondere auch als Rettungshelikopter mit Bordambulanz. 1996 setzten Ron Bower und John Williams die zweite Bell 430 aus der Serienfertigung zu einem Flug um die Welt ein. Die Crew der N430Q startete am 17. August, um nach einer Rekordzeit von 17 Tagen, 6 Stunden, 14 Minuten und 25 Sekunden wieder in Fairoaks, Grossbritannien, zu landen. Die zurückgelegte Strecke betrug 20.548 Nautische Meilen, bzw. 38.054,896 km.
Der Bausatz enthält einen 14teiligen GFK-Rumpf, ein Einziehfahrwerk. (Kufenlandegestell für die Version UT optional), einen Scheibensatz, einen Spantensatz, eine kugelgelagerte Edelstahlantriebswelle mit Kardananschlüssen und div. Kleinteile. Als Modellhelikopter bietet die Bell 430 auch vielfältige Ausstattungsvarianten, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack, passend zum Scale-Ausbau und dem Vorbild eines Grosshelikopters. Das abgebildete Modell ist mit Scale-Zubehör ausgestattet.
Die Sojo Universität in Kumamoto, Kyushu, im Süden Japans, Halter oben abgebildeter Bell 430, lehrt Luft- und Raumfahrtfahrttechnik, d.h. Design, Materialkunde, Logistik Antriebstechnik, Instandhaltung, Dynamik u.v.a.m.
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